Oldtimer brauchen Zuwendung – richtige Pflege für die Klassiker

Politur für AutolackMit einem Oldtimer über den Asphalt zu cruisen, ist für Liebhaber der alten Klassiker das Größte. Im Frühjahr und Sommer sieht man die betagten Schätzchen in Scharen über die Straßen rollen und erfreut sich an  glänzenden Karossen. Doch so ein Oldtimer braucht jede Menge Zuwendung und gute Pflege, damit er weiter blitzt und blinkt. Oldtimer-Freunde motten ihr Gefährt in der Regel im Winter sorgsam ein, um es im nächsten Frühling in Bestform begrüßen zu können.

Zunächst müssen die Betriebsflüssigkeiten überprüft werden. Sind Öl und Bremsflüssigkeit in Ordnung? Bei niedrigem Ölstand empfiehlt sich das Auffüllen mit speziellem Öl für Klassiker, vollsynthetisches ist weniger geeignet. Steht der Wagen einige Monate in seiner kuscheligen Garage, ist ein kompletter Ölwechsel ratsam. Ein Blick auf Leitungen und Gummiteile sollte ebenso zum Kontrollgang gehören wie auf die Bauteile. Bleibt der Lack, der natürlich ohne Fehl und Tadel sein sollte.

Lackpflege mit Poliermaschine

Soll der Lack des feschen Oldtimers in vollem Glanz erstrahlen, kommt der Autonarr nicht an einer maschinellen Politur vorbei. Mit einer professionelle Poliermaschine kann strapazierter Lack wieder auf Vordermann gebracht werden. Lackkratzer oder verwitterte Stellen lassen sich mit Profigeräten mühelos entfernen. Poliermaschinen arbeiten mit etwa 1500 Watt, bestehen aus robustem Material, sind mit speziellem Polierschwamm versehen und arbeiten mit langlebigen Getrieben.

Bei einer Maschinenpolitur sollte der Anwender unbedingt den Fokus auf die Ecken und Kanten legen. Denn gerade beim Polieren von Rundungen entfaltet die Maschine weiter ihre volle Kraft. Kritische Bereiche bearbeitet der Oldtimerfreund am besten mit minimalem Druck. Es genügt leichtes Gleiten über die schwierigen Zonen. Ansonsten können erhebliche Lackschäden entstehen, die Basisgrundierung wäre in Gefahr.

Schwamm anfeuchten für ruhigen Lauf

Wird der Polierschwamm angefeuchtet, ergeben sich eine Reihe Vorteile. Die Poliermaschine läuft ruhiger, die verwendete Politur kann sich nicht in den Lack fressen, gleichzeitig wird der Lack gekühlt. Ebenso verteilt sich die Lackpolitur besser, das Ergebnis ist gleichmäßiger Autolack. Der Polierschwamm wird durch eine Sprühflasche feucht gehalten, die Politur wird je nach Bedarf auf den Schwamm aufgebracht. Anfänger in Sachen maschineller Politur sollten mit niedriger Drehzahl beginnen, um ärgerliche Ausrutscher zu vermeiden. Sind Schrammen oder Kratzer entfernt, verreibt man Polierreste mit einem weichen Tuch auf der Lackversiegelung.

Ein glanzvolles Ergebnis freut den Oldtimer-Fan und einer fröhlichen Ausfahrt im strahlenden Gefährt steht nichts mehr im Wege.

 
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